Atemnot, Übelkeit, Brustschmerzen - Herzinfarkt!

In Deutschland ist der Herzinfarkt die häufigste Todesursache. Bei knapp 10 % von den 11.000 Menschen, die in Deutschland jeden Tag mit Verdacht auf Herzinfarkt in ein Krankenhaus eingeliefert werden, fällt die Diagnose positiv aus. Täglich sterben ca. 230 Bundesbürger an einem Herzinfarkt. Laut Statistik waren 3.000 von den 74.000 Personen, die 1990 an einem akuten Herzinfarkt starben, jünger als 40 Jahre. Tendenz steigend! Heute erleiden 280.000 Bundesbürger einen Herzinfarkt, 90.000 überleben den Anfall nicht. Laut WHO waren rund ein Drittel aller weltweiten Todesfälle 2005 auf Herzerkrankungen zurückzuführen.

Die wichtigsten Risikofaktoren für einen Herzinfarkt sind Rauchen, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, Bewegungsmangel, Stress, Kummer, fettreiche Ernährung, Alkoholkonsum.

Es ist offensichtlich, dass zumindest einige der angeführten Risikofaktoren in zunehmendem Maße das moderne Arbeitsleben prägen. Wir von B.fit – Business Fitness wollen Ihnen dabei helfen, die zu einem vorzeitigen Herztod führenden Risikofaktoren bei Ihren Mitarbeitern zu minimieren.
Die B.FIT - Gesundheitsphilosophie bietet Ihnen und Ihren Mitarbeitern eine breite Palette zur wirksamen und dauerhaften Prävention, damit auch Ihr Unternehmen gesund bleibt.

 

Fettleibigkeit (Adipositas) - Was ist das?

Fettleibigkeit ist der Zustand einer übermäßigen Ansammlung von Fettgewebe im menschlichen Körper. Fettleibigkeit führt zu teilweise schwerwiegenden Folgeerkrankungen und bedeutet eine erheblich kürzere Lebenserwartung. Sie entsteht, wenn die Energiezufuhr den Energieverbrauch übersteigt.

Adipositas ist eine chronische Krankheit mit stark eingeschränkter Lebensqualität und hohem Krankheitsrisiko. Nach Angaben der deutschen Adipositas Gesellschaft steigt die Fettleibigkeit in Deutschland und anderen westlichen Industrienationen erheblich. Nur ein Drittel der erwachsenen Bundesbürger hat ein gesundes Körpergewicht. Auch bei Kindern und Jugendlichen nimmt die Fettleibigkeit seit einigen Jahren drastisch zu.

Wodurch wird Fettleibigkeit ausgelöst?

Die entscheidenden für Fettleibigkeit verantwortlichen Faktoren sind Erbanlage (genetische Disposition), fettreiche Ernährung, mangelnde Bewegung, Stress, Einsamkeit, Frustration.

Es gibt aber auch einige Krankheiten, die zur Adipositas führen, wie z.B. eine Schilddrüsenunterfunktion oder das Cushing-Syndrom (Störung des Kortisonhaushaltes). Entscheidend für die Auswirkung der Erbanlagen sind bestimmte Umweltfaktoren sowie bisher noch gänzlich unbekannte Faktoren.

Welche Symptome treten bei Fettleibigkeit auf?

Übergewicht und Fettleibigkeit führen zu einer Reihe körperlicher Beschwerden: Atemnot und Kurzatmigkeit im Schlaf, anfallsweise auftretende Atemstillstände (Schlafapnoesyndrom), Kreuzschmerzen und Kniebeschwerden, Fersensporn, seelische Probleme wie Minderwertigkeitskomplexe und mangelndes Selbstwertgefühl, verstärkte Schweißneigung.

Für welche Erkrankungen ist Fettleibigkeit ein Risikofaktor?

Koronare Herzkrankheit (KHK), Herzinfarkt, Herzvergrößerung mit einhergehender Herzmuskelschwäche, erhöhter Blutdruck (Hypertonie), Schlaganfall (Apoplex), Arterienverkalkung (Arteriosklerose), Diabetes Typ 2 (nicht Insulin abhängiger), Gicht, erhöhte Blutfette (Cholesterin und Triglyceride), Gallensteine, Beinvenen-Thrombose, Krebs (Brust-, Prostata-, Enddarm-, Gebärmutterkrebs), Gelenkschäden (Arthrosen) an Wirbelsäule, Hüft- und Kniegelenken, Schwangerschaftskomplikationen.

Wie behandelt man Fettleibigkeit?

Die Behandlung von Fettleibigkeit bedeutet eine einschneidende und lebenslange Umstellung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten der Betroffenen. Nach Ausschluss einer krankhaften Ursache sind die drei Grundpfeiler der Therapie:

  • Diät(beratung) zur Kalorienreduktion
  • Verhaltenstherapie (durch die das Hunger- und Sättigungsgefühl neu gelernt wird, Stress abgebaut und Essstörungen vorgebeugt wird)
  • Regelmäßiges körperliches Fitnesstraining

Abnehmen hat bei fettleibigen Personen eine gesundheitlich enorm positive Wirkung. Durch die Senkung des Cholesterinspiegels werden die oben genannten Folgeerkrankungen stark vermindert bzw. verhindert. 90 Prozent der Betroffenen nehmen mit Hilfe eines Diätassistenten bis zu 10 Kilo dauerhaft ab. Zur dauerhaften Erhaltung des Diät-Erfolges ist es allerdings wichtig, den Patienten weiterhin zu beraten. Die Kost sollte einen Fettenergie-Prozentsatz von 20-25 nicht übersteigen. Außerdem ist es wichtig, Sport in den persönlichen Alltag dauerhaft und regelmäßig zu integrieren. Das einmal erreichte Gewicht zu erhalten, ist das wirklich schwierige Problem für Fettleibige. Erfolgreich sind nur langfristig angelegte Behandlungskonzepte. Deshalb ist die lebenslange Umstellung auf eine gesunde und fettarme Ernährung ebenso wichtig wie die dauerhafte körperliche Ertüchtigung.

Wir von B.fit - Business Fitness würden Sie und Ihr Unternehmen gerne beraten, falls Ihre Mitarbeiter von Fettleibigkeit betroffen sein sollten. Individuelle Fitnessprogramme bieten wir Ihnen dazu ebenso an wie eine gründliche Analyse und gegebenenfalls gesundheitsorientierte Umstellung Ihres Kantinenangebots.

 

Das BurnOut-Syndrom – eine moderne Krankheit

Es gibt keine einheitliche Definition des Burnout-Syndroms. Aus dem Englischen übersetzt bedeutet to burn out: ausbrennen.

Zum ersten Mal benutzte der amerikanische Psychoanalytiker Herbert Freudenberger 1974 den Begriff Burnout-Syndrom. Er hatte bei Ärzten einen Zustand körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung durch andauernde und wiederholte Belastungen festgestellt.

Welche Belastungen führen zum Burnout-Syndrom?

Die Liste möglicher äußerer Faktoren, die zum Burnout-Syndrom führen können, ist mit Sicherheit nicht abschließbar, weshalb an dieser Stelle nur einige, derzeit als typisch angesehene und von Faust stichwortartig zusammengefasste Situationen genannt werden sollen:

»Hohe Arbeitsbelastung; schlechte Arbeitsbedingungen; Zeitdruck oder zu großes Pensum in einem zu eng gesteckten Zeitrahmen, vor allem stoßweise; schlechtes Betriebsklima; wenig tragfähige Beziehungen zu den Mitarbeitern; wachsende Verantwortung; Nacht- und Schichtarbeit, vor allem dort, wo man sich nicht arbeitsphysiologischen Erkenntnissen anpassen will oder kann; unzulängliche materielle Ausstattung des Arbeitsplatzes; schlechte Kommunikation unter allen Beteiligten (Arbeitgeber, aber auch Mitarbeiter untereinander); zu geringe Unterstützung durch den Vorgesetzten; wachsende Komplexität und Unüberschaubarkeit der Arbeitsabläufe und -zusammenhänge; unzureichender Einfluß auf die Arbeitsorganisation; Hierarchieprobleme; Verwaltungszwänge; Verordnungsflut (gestern neu, heute zurückgenommen, morgen modifiziert usw.); Termin- und Zeitnot; unpersönliches, bedrückendes oder intrigenbelastetes Arbeitsklima, vom Mobbing ganz zu schweigen; ferner ständige organisatorische Umstellungen, ohne die Betroffenen in Planung und Entscheidung einzubeziehen, bei Mißerfolgen aber verantwortlich zu machen; zunehmende, immer neue und vor allem rasch wechselnde Anforderungen; zuletzt die wachsende Angst vor Arbeitsplatzverlust u.a.m.« (Quelle: Faust)

Was sind mögliche Folgen des Burnout-Syndroms?

  • psychische Folgeerkrankungen: Depressionen, Ängste, soziale Phobien, Schmerzstörungen, somatoforme Störungen, posttraumatische Störungen/Anpassungsstörungen, Suchterkrankungen
    Ein typischer affektiver Dauerzustand wurde neulich als "Bitterkeits-" oder "Verbitterungssyndrom" bezeichnet. Faust kennzeichnet diesen Zustand als »eine sonderbare Mischung aus Widerwillen, Resignation, Selbstmitleid, Bitterkeit, Reizbarkeit, Aggressivität, Negativismus, Ressentiments, Mißtrauen, Deprimiertheit, Angst, bisweilen sogar Panikbereitschaft. Die Entwertung der anderen schlägt um in die Entwertung der eigenen Person.« (Quelle: Faust)
  • körperliche Folgeerkrankungen: Magen-Darm-Störungen, rezidivierende Infektionen und andere Folgen eines geschwächten Immunsystems
  • Arbeitsplatzverlust/anhaltende Arbeitslosigkeit/sozialer Abstieg
  • Ehekrise

Jede entgrenzte Tätigkeit kann zu einer Burnout-Situation führen. Entsprechend lassen sich viele Burnout-Entwicklungen durch präventive Massnahmen verhindern, d.h. durch einen angemessenen/menschengerechten Umgang mit Mitmenschen, Arbeitskräften und (vor allem auch den eigenen) Zielvorgaben.

Unbehandelt oder zu spät behandelt ist das Burnout-Syndrom sehr häufig Grund für langanhaltende Arbeitsunfähigkeit, persistierende depressive Verstimmungen und Antriebslosigkeit bis hin zur Suizidalität sowie nicht selten auch konsekutive Suchterkrankungen.

B.FIT - BUSINESS FITNESS möchte Ihrem Unternehmen helfen, mit präventiven Maßnahmen Ihre Mitarbeiter in eine stabile körperliche und geistige Lage zu bringen, die sie vor dem Eintreten dieser schweren Erkrankung bewahrt.

 

Was sind Haltungsschäden?

Der gesamte Bewegungs- und Stützapparat des Menschen kann von Haltungsschäden betroffen sein. Dazu gehören Muskeln, Bänder, Knochen und Gelenke. Eine unnatürliche Dauerbelastung schädigt jedoch vor allem die Wirbelsäule. Entsprechend ist das Hauptsymptom von Haltungsschäden der Rückenschmerz. Rückenschmerz ist eine weit verbreitete Krankheit, unter der die meisten Menschen in ihrem Leben mindestens einmal leiden. Oft gehen die Beschwerden aber schon nach kurzer Zeit vorüber. Wird die Ursache des Schmerzes allerdings nicht beseitigt, kann sich daraus eine chronische Schmerzkrankheit entwickeln. Rückenschmerzen sind in Deutschland der häufigste Grund für Arbeitsunfähigkeit und Frühberentungen.

Am Beginn der Beschwerden stehen Reizungen der Wirbelsäule und ihrer umgebenden Weichteile (Muskeln) durch eine lang andauernde, einseitige Be- und Überlastung. Unbewusst ablaufende Reflexe stören dabei das Zusammenspiel von Muskeln und Gelenken. Schmerzreize aus den überlasteten Gelenken führen zu einer Schonhaltung mit Verkrampfungen der Muskulatur, welche die Bewegungsfreiheit der Wirbelsäule einschränken.

Oberhalb und unterhalb des betroffenen Bereichs sind die Gelenke dagegen besonders beweglich (hypermobil), um das Bewegungsdefizit auszugleichen. Dadurch werden auch diese Gelenke überlastet und blockieren schließlich. Nach und nach wird auf diese Weise die gesamte Wirbelsäule in Mitleidenschaft gezogen. Der muskuläre Stützmantel der Wirbelsäule kommt dabei aus dem Gleichgewicht, denn an Stellen mit schmerzhafter Verkrampfung entwickeln sich starke Muskelpakete, und an der Gegenseite nimmt die Muskelmasse immer weiter ab. Die Fehlhaltung wird dadurch fixiert und verschlimmert sich noch.

Obwohl anfangs keine Schäden an Knochen und Gelenken erkennbar sind (Haltungsschwäche), können sich mit der Zeit Abnutzungserscheinungen und Verschleiß an den Wirbeln einstellen, die zu bleibenden Beschwerden führen (Haltungsschäden).

Was ist die Ursache von Fehlbelastungen?

Andauernde Zwangshaltungen am Arbeitsplatz, am Schreibtisch, bei schwerer körperlicher Arbeit oder in der Schule sind die hauptsächlichen Ursachen von Fehlbelastungen. Auch das Tragen schwerer Lasten, schlechte Sitzmöbel und Matratzen, falsches Schuhwerk und Übergewicht können der Auslöser von Rückenproblemen sein.

Schäden an der Wirbelsäule entstehen besonders bei Menschen, deren Rückenmuskulatur zu schwach ist, um ausreichenden Schutz und Stabilität zu bieten. Damit sind Bewegungsmangel und fehlender Ausgleichssport ebenfalls als Ursachen für Haltungsschäden anzusehen.

Welche Haltungsschäden gibt es?


Skoliose

Die seitliche Krümmung der Wirbelsäule wird Skoliose genannt. Normalerweise ist die Wirbelsäule nicht seitlich geneigt, Krümmungen in dieser Richtung sind immer Anzeichen einer Fehlhaltung oder einer orthopädischen Erkrankung. Schaut man auf den Rücken, ist ein seitlich verschobener Wirbelverlauf gut zu erkennen. Einzelne Wirbelkörper können sich dabei in ihrer Achse drehen und an der Brustwirbelsäule zu einem Rippenbuckel führen. Die Ursache einer Skoliose ist oft eine unterschiedliche Beinlänge, wobei der resultierende Schiefstand der Hüfte eine ausgleichende Krümmung der Wirbelsäule bewirkt. Aber auch dauerhafte Fehlbelastung durch einseitiges Tragen schwerer Lasten kann über Verspannungen zur Skoliose führen.


Rundrücken

Unter einem Rundrücken versteht man die extreme Krümmung der Wirbelsäule im Brustbereich (Brust-Kyphose). Kopf und Schultern sind dabei nach vorne geneigt. Bei Jugendlichen ist ein häufiger Grund für die Buckelbildung die so genannte Adoleszenten-Kyphose (Morbus Scheuermann). Störungen bei der Entwicklung der Wirbelkörper führen dabei zu nach vorne abgeflachten Keilwirbeln. In extremer Ausprägung kann die starke Einengung der Lunge dabei zu Atemproblemen führen. Ursache des Morbus Scheuermann ist eine genetisch bedingte Stoffwechselstörung in Verbindung mit Bewegungsmangel und Fehlbelastungen.

Hohlkreuz

Wird die Erkrankung frühzeitig im Röntgenbild erkannt, kann durch gezielte Bewegungstherapie und Krankengymnastik eine Aufrichtung der Wirbel erreicht werden.


Als Hohlkreuz wird die verstärkte, einwärts gerichtete Krümmung der Wirbelsäule am unteren Rücken bezeichnet (Lordose). Ist sie sehr stark ausgeprägt, kann die Funktion der Bauchorgane beeinträchtigt werden. Auch hier ist der frühzeitige Beginn mit sportlicher Bewegung die Beste Maßnahme.
Ein Hohlkreuz kann auch in Kombination mit einem Rundrücken auftreten, was als Hohlrundrücken bezeichnet wird. Das Gegenteil davon ist der Flachrücken, bei dem die natürliche Doppel-S-Form der Wirbelsäule kaum noch zu erkennen ist.

Wie werden Haltungsschäden behandelt?

Neben dem Vermeiden der Fehlbelastung ist Krankengymnastik die wichtigste Vorsorge- und Behandlungsmaßnahme. Muskuläre Dysbalancen werden dabei gezielt ausgeglichen, unterentwickelte Muskulatur gestärkt und verspannte Abschnitte durch Dehnübungen wieder geschmeidig gemacht.

Teil der Behandlung ist es auch, rückenschonende Bewegungsabläufe zu erlernen. Eine solche Rückenschule ist für alle Menschen empfehlenswert, auch wenn noch keine Beschwerden eingetreten sind.

Wie können Haltungsschäden vermieden werden?

Die Bauch- und Rückenmuskulatur stützt die Wirbelsäule wie ein Korsett. Durch regelmäßiges Training sollte diese Stützmuskulatur gestärkt werden. Dazu gilt es, starke Belastungen des Rückens zu vermeiden.

Das Team von B.FIT – BUSINESS FITNESS hilft Ihnen dabei, einen gesunden und trainierten Rücken zu bekommen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Fühlen Sie sich angesprochen von diesen Themen? Haben Sie etwas anderes auf dem Herzen?

Der Sportpsychologe aus Köln - Ehrenfeld Christoph Damaske steht Ihnen gerne mit Rat und Tat sowie seinem Netzwerk zur Seite!

 

Kontakt:

B.FIT - Sportpsychologie

Christoph Damaske

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